Pünktlich am Samstag Mittag startete bei sehr heißen Temperaturen der Europacup mit der Vorrunde der Damen. Der Modus wurde vor einiger Zeit angepaßt. So enden die Vorrunden nun bereits nach Durchgang 3 und die besten 8 jeder Klasse qualifizieren sich für das spätere KO Finale. 

Die Weiten aus den Vorrunden sind auch relevant für die Eingruppierung der gemeldeten Mixed Teams.

Insgesamt haben sich die KO-Finals aus meiner Sicht bewährt. Es waren durchwegs spannende Entscheidungen, die auch die eine oder andere Überraschung / Enttäuschung mit sich brachten. Alles Dinge, die zu spannenden Bewerben gehören.

Europacup 2026 Damen – Siegerlisten

Nur drei Durchgänge sind sehr wenig und in so einem knackigen Bewerb gilt es, jeden Schuss zu setzen, wenn der Leistungsdruck in Grenzen gehalten werden soll. Diese Anspannung merkte man den Damen auch an. Alle versuchten sofort die Leistung abrufen zu können und vielen Spielerinnen gelang dies auch sehr gut.
So konnte Lisa Marie Stampfl (A) gleich im ersten Versuch die Bestweite markieren und einen ordentlichen Vorsprung herausarbeiten. Sabrina Englbrecht (D) zeigte sich ähnlich routiniert und lieferte, wie auch Perhab (A), gleich die Bestweite. Andere Spielerinnen hatten Probleme und kamen in Drucksituation. Europameisterin Neumayer kam nicht richtig ins Spiel. Ähnlich erging es auch Elisabeth Reiter und den beiden Italienerinnen Ganterer und Mulser. 
Die Teamwertung ging nach hartem Kampf an Österreich vor Deutschland und Italien. Die besten acht Damen qualifizierten sich für das KO Finale.
Nach der Teamwertung der Herren (siehe unten) starteten die Damen in den KO Modus. Das erste Spiel hatten die beiden annähernd gleichplatzierten Finalisten Albenberger (I) und Gugerell (A). Albenberger traf im ersten der beiden Versuche die Bahn nicht und musste den zweiten Durchgang beginnen. Sie bewies Nervenstärke und konnte 108,17 erzielen. Gugerell konterte gekonnt, aber Ihr Stock blieb bei 106,37 stehen. Damit war Albenberger für die nächste Runde gesetzt.
Im zweiten Spiel trafen die Österreicherinnen Fischerauer und Perhab aufeinander. Fischerauer konnte keinen der beiden Versuche in die Wertung bringen und verlor sehr enttäuscht. Im Spiel drei trafen die Deutschen Neumayer und Engelbrecht aufeinander. Es war nicht der Tag von Kathleen. Wie auch in der Vorrunde blieb sie deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück, während Sabrina mit 114,27 das bis dahin weiteste Ergebnis abliefern konnte.
Das schwerste Los hatte ihre Schwester Verena Englbrecht. Sie musste als achte gegen die Vorrundensiegerin Stampf antreten. Obwohl Sie sich teuer verkaufte, konnte Sie Stampfl nicht in Zaum halten und schied ebenfalls aus.
Das erste Halbfinale bestritten Albenberger und Sabrina Englbrecht. Hieraus ging Englbrecht als Siegerin hervor und zog ins Finale ein. Perhab und Stampfl schossen beide unter ihrem Niveau, aber Stampfl reichten die 106,04 für die Finalteilnahme. 
Stampfl musste im Finale vorlegen und katapultierte den Stock auf sehr starke 120,39. Englbrecht versuchte zu Kontern und legte alles in den letzten Versuch. Sie konnte Ihre Bestweite mit 115,24 erzielen und wurde verdient zweite hinter der Europacupsiegerin Stampfl.

 

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