Das Wetter machte an diesem Samstag einfach keine Ausnahme mehr. Die Bedingungen waren sehr schwierig. Durch den Schnee bremste die Bahn inzwischen gewaltig. An große Weiten war in keiner Weise mehr zu denken. Die Bahn zu räumen war aber auch keine Option. Hätte es dann wieder stärker zu schneien begonnen, hätten die ersten Sportlerinnen unfaire Vorteile gehabt. Letztendlich fand man sich damit ab, dass keine großen Weiten möglich, die Bedingungen aber konstant und für alle gleich waren. Ein fairer Wettbewerb war damit gewährleistet – auch wenn diese Meisterschaft wohl als die mit den kürzesten Weiten in die Archive eingehen dürfte.
Auflage war zu diesem Zeitpunkt alles. Dies gelang Reiter bereits im ersten Durchgang und sie konnte die Vorrundenbestweite mit 36,37 erzielen. Hinter ihr reihte sich Neumayer vor Sabrina Englbrecht ein. Die Vorrunde war Qualifikation für das 6er Finale und die Regionenwertung. Die Region Süd gewann deutlich Gold. Der zweite Platz war allerdings umkämpft. Letztendlich konnte sich die Region West mit 5m Abstand von der Region Nord absetzen. Den Flachlandteller konnte Britta Zwitzers vom SR Soest gewinnen.
Im gleich darauf folgenden Finale konnte Reiter ihre Leistung nicht mehr abrufen und musste sich mit Rang 5 begnügen. Gewinnerin war mit einer sehr überzeugenden Leistung Kathleen Neumayer vor Sabrina Englbrecht und Antonia Kachelmann.
Deutsche Meisterschaften Damen Einzel
Deutsche Meisterschaften Damen Team









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